Fazit zur Hinrunde
Viele Experten hatten schon vor Saisonbeginn prognostiziert, das es eine sehr ausgeglichene Spielzeit werden wird. Wie sehr sie Recht behalten sollten, zeigt ein Blick auf die Tabelle.
An der Tabellenspitze sieht derzeit alles nach einem Zweikampf zwischen dem TuS Eversten II und dem Krusenbuscher SV aus und im Tabellenkeller kämpfen der SC Neuenwege sowie der VfL Oldenburg IV um den Verbleib in der Liga.
Dazwischen ist jedoch alles offen. Zwischen Tabellenplatz drei und zwölf liegen gerade einmal elf Punkte, so wenig, wie noch nie zu einer Halbserie seit unseren Aufzeichnungen. Zu Platz elf sind es sogar nur ganze sieben Zähler, man darf sich also jetzt schon auf die Rückrunde und spannende Spiele freuen.
Kreisligaabsteiger TuS Eversten II führt die Tabelle mit 33 Punkten an und wurde bislang seiner Favoritenrolle gerecht, wenngleich Trainer Helmut Westerholt einen Umbruch vorgenommen hat und mit einer stark verjüngten Mannschaft ins Rennen ging.
Derzeit ärgster Verfolger ist der Krusenbuscher SV mit 28 Zählern, aber auch einem Spiel weniger. Nur gegen den TuS Eversten II musste sich der KSV geschlagen geben, die 1:9-Klastsche beim GVO Oldenburg II lassen wir mal außen vor.
Ärgerlicher ist sicher das 2:2-Unentschieden beim Post SV, doch gewinnt man das Nachholspiel beim VfL Oldenburg IV (19.Februar) beträgt der Abstand nach ganz oben nur noch zwei Punkte. Es ist also noch nichts passiert.
Mit dem VfL Oldenburg III folgt eine Mannschaft, der man die Rolle als Verfolger schon zugeschrieben hat, doch die Abgänge im Sommer sowie im Winter wiegen sehr schwer, daher leibt es abzuwarten, wie es in der Rückrunde läuft. Auf Platz vier und fünf folgt der Ohmsteder Doppelpack.
Die „Zweite“ ist nach einem verkorksten Saisonstart ( zwei Siege, drei Niederlagen, ein Remis) doch noch ins Rollen gekommen, lässt allerdings Konstanz vermissen. Punktgleich folgt die „Dritte“, die ja schon in der letzten Spielzeit auf sich aufmerksam gemacht hat. Trainer Ronald Kühn ärgerte sich allerdings schon über den ein oder anderen liegen gelassenen Punkt. Nach einem furiosen Auftakt mit Drei Siegen und einem Remis durfte man vor Aufsteiger GVO Oldenburg II schon gewaltigen Respekt haben, Platz sechs spricht eine deutliche Sprache.
Der Post SV hingegen ist mit nur einem Sieg aus den ersten acht Spielen mehr schlecht als Recht in die Saison gestartet, hat sich zuletzt jedoch mit fünf Siegen in Folge aus dem Keller katapultiert und steht derzeit auf dem siebten Platz.
Es folgen BW Bümmerstede II, Schwarz-Weiß Oldenburg II sowie Tura 76, die allesamt mit dem Abstieg nichts zu tun haben dürften, ehe mit dem TuS Bloherfelde und dem Polizei SV die beiden Überraschungen der Liga zu nennen sind. Beide haben mehr oder weniger als Ziel eine Platzierung unter den ersten fünf Mannschaften ausgegeben, was bei der Enge der Tabelle zwar nicht unmöglich erscheint, doch dazu eine fast 100%tige Steigerung erfordert.
Konnten die Mannschaften in der Vergangenheit doch eher ruhig die Rückrunde beginnen, so geht es jetzt anders zu. Von Beginn wird Jeder Vollgas geben, denn jeder Punkt ist mehr als wichtig, egal in welcher Tabellenregion. Die Trainer müssen also ihre Neuzugänge schnell integrieren und ihre Mannschaft möglichst Fit in die zweite Spielzeit schicken.
Das bedeutet, einige Stadtwälder werden ziemlich häufig durchquert werden, einige Pfunde werden mit Sicherheit purzeln. Die weiblichen Fans dürfte es freuen, werden sich die Spieler doch durchtrainiert und mit gestähltem Körperbau präsentieren. Trainer, die einen Magath-Stil bevorzugen, werden sicherlich auch von ihrem kickenden Personal verehrt.
Lassen wir die Jungs also noch etwas schwitzen, bevor es mit dem Nachholspiel am 19.Februar, und eine Woche später mit dem 14.Spieltag wieder los geht.
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