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Kasper lässt VfL Oldenburg hoffen - snoa.de
19.06.2011, 16:33 Uhr
Kasper lässt VfL Oldenburg hoffen

Die U19 des VfL Oldenburg kam im ersten Bundesliga Relegationsspiel gegen FC Carl Zeiss Jena am Sonntag nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Vor über 1000 Zuschauern glich Maik Spohler die schnelle Gästeführung (11.) kurz vor dem Pausenpfiff aus, danach war es Kevin Kasper der die richtige Antwort auf den erneuten Rückstand fand. Mit seinem Freistoss, der dem Jena Fänger durch die Hosenträger rutschte, lässt er die Oldenburger in Sachen Bundesliga-Aufstieg hoffen. Farbe war auch drin: Jenas Stephan Pabst sah die Ampelkarte (62. Schwalbe).

Die erste Chance der hochklassigen Partie gehörte dem VfL, das erste Tor Jena. Es waren gerade mal zehn Minuten gespielt, da nickte Thoralf Gennermann nach einer Ecke das 0:1 ein. Knappe zwanzig Minuten später, der nächste Schock: VfL Kapitän Gerrit Kersting zog sich bei einem Kopfballduell eine Gehirnerschütterung zu und konnte nicht mehr weiterspielen. Kurz zuvor hätte Tino Schmidt fast das 0:2 gemacht, scheiterte aber von Ivan Kajic bedrängt an VfL Fänger Michael Skibba. Kurz vor der Pause dann der Ausgleich. Herrlich rausgespielt von Mustafa Azadzoy und Steven Müller-Rautenberg, abgeschlossen Maik Spohler der den Ball aus der rechten Strafraumhälfte ins lange Eck jagte.

Nach dem Wechsel ist Jena gleich wieder am Drücker, ließ aber zwei gute Möglichkeiten ungenutzt und lag dann personell zurück. Der gelb verwarnte Pabst wollte einen Elfer schinden und wurde vom Unparteiischen duschen geschickt. Aber auch in Unterzahl war Jena richtig stark. Der VfL machte jetzt jedoch Druck und auch das 2:1. Allerdings will der Schiedsrichter gesehen haben, dass Müller-Rautenberg bei seinem Seitfallzieher am Trikot des Gegners gezogen hat - allerdings hat auch der ordentlich gezogen so dass es doch eine fragwürdige Entscheidung schien. Erst recht, als er zehn Minuten später einen Elfer auf der anderen Seite gab. Hier hatten sich auch zwei Spieler behakt und es wurde zu Gunsten des Angreifers entschieden. Damit musste der VfL in die Offensive gehen und ermöglichte den Gästen noch dein oder anderen guten Konter. In der Schlussphase wird der VfL dann aber für sein starkes Spiel belohnt. Kevin Kasper schickte einen schwach geschossenen Freistoss rein, den man schon in den Armen des FC Fängers sah, doch Steven Braunsdorf rutschte der Ball durch die Handschuhe. Die Oldenburger versuchten noch mal alles um als Sieger vom Platz zu gehen, konnte sich aber keine richtige Chance mehr erspielen. Am Ende stand ein 2:2, dass durch den Patzer des Jena Schlussmanns glücklich schien, insgesamt gesehen aber doch verdient war.


 

Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag im Ernst-Abbe-Sportpark in Jena statt. Da hofft man natürlich das Gerrit Kersting wieder mit der von der Partie ist, zumal Jena für ein Auswärtsspiel verdammt stark aufspielte und der Kapitän ein Leistungsträger ist auf den man in diesem finalen Spiel nicht verzichten kann.

VfL Oldenburg: Michael Skibba - Gerrit Kersting (37. Bendix Schröder), Jens Warnke, Jan-Niklas Kutzky, Ivan Kajic, Matti Grahle, Dennis Matthiesen, Mustafa Azadzoy, Maik Spohler, Steven Müller-Rautenberg, Kevin Kasper

 

 

 

Autor: Westphal Andre
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