Was ein Spieltag Nummer zwei in der Fusionsklasse A Nord. Drei Spiele wurden ausgetragen und alle hatten mehr oder minder einen nicht zu erwartenden Ausgang zumindest was die Ergebnisse an sich angingen oder die Höhe des Resultat.

Die erste Überraschung schaffte der TuS Obenstrohe II die ihr Heimspiel dank eines Lucky Punch in der 87. Minute gegen favorisierte Gäste aus Varel gewinnen konnten. Held des Abends war Dominik Vogt, der in der Schlussviertelstunde eingewechselt wurde und dann zur rechten Zeit am rechten Ort war. In den gesamten neunzig Minuten war es ein Spiel mit offenen Visier, mit leichten Vorteilen für die Gäste die sich deutlich verbessert zeigten gegenüber der Vorsaison. Bitter nur neben der Niederlage für Varel war auch die glatte Rote Karte für Mohsen Hachem der mit glatt Rot zehn Minuten vor dem Ende runter musste, als per Stolper den Ball an die Hand bekam und das als letzter Mann. Nach dem Spiel sprach Obenstrohes Betreuer Peter Liebig von einem Sieg der sicherlich glücklich war aber dennoch gut tat, weil man oft genug diese Szenearien anders herum erlebte.

Deutlich klarer wurde es in den anderen beiden Spielen. Der TuS Jaderberg zeigte sich nach dem 0:2 gegen Varel gut erholt und vermöbelte die Gäste von der SV Gödens II mit 7:0 Toren. War Gödens anfangs noch gut dabei, übernahm nach einer Viertelstunde die Heimelf das Kommando. Und damit brach auch das Unheil herein. Heidemann in der 21, Mahnkopf in der 28. und Mondorf in der 36. stellten schnell auf 3:0. Bitter, dass dann auch noch Markus Walther Kurz vor der Pause aufgrund einer Notbremse mit glatt Rot duschen musste. Damit war der Drops praktisch gelutscht. In der zweiten Halbzeit dann nur noch durchgängig Einbahnstraßenfußball. So stellten Mondorf in der 51. von Nethen in der 77. und Mahnkopf  in der 78 und 87. auf 6:0. Alles in allem eine gute Antwort auf die Derbypleite in Varel, während bei den Gästen schon jetzt der Baum brennt nach zwei Spielen. Null Punkte und 1:13 Tore sprechen Bände und sorgen für schlechte Stimmung bei den Gästen die in der kommenden Woche mit Obenstrohe II die nächste schwere Aufgabe vor sich haben.

Last but not least, gab es eine Faustdicke Überraschung in Nordenham, wo der ESV mächtig auf die Mütze bekam. Gegen den VFL Wilhelmshaven hagelte es ein 0:4 , welches auch völlig verdient war. Da half auch kein Olaf Speckels. Entsprechend bedient war auch Trainer Rohde. „Das war heute ein Armutszeugnis für den ESV Nordenham.“

Am Sonntag gibt es noch eine Partie mit dem Ortsderby zwischen dem TuS Sillenstede und dem Heidmühler FC II, welches um 11:00 Uhr in Sillenstede angepfiffen wird.

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