Dreimal Tim Hoffmann - 4:1
Zu Hause bleibt der TV Munderloh eine Macht. Nach klaren Siegen gegen Wardenburg und Tungeln wurde jetzt mit Tur Abdin das nächste große Kaliber klar besiegt, am Ende hieß es 4:1 (3:1). Insgesamt ist der Sieg zwar verdient, wurde aber begünstigt durch klare Abwehrfehler der Delmenhorster. TVM-Coach Torsten Voigt blickte sehr stolz auf eine starke Woche seiner Elf zurück. „Wir waren heute nicht mehr ganz so frisch. Deshalb muss man vor dieser Leistung den Hut ziehen." Sein bester Mann war Tim Hoffmann (Bild), der nicht nur die starke Anfangsphase der Gastgeber krönte und das 1:0 (8.) erzielte. Dann war aber zunächst Abdin am Zug. Plötzlich wechselte das Szenario, der Gast machte Druck und zwang Munderloh praktisch zu einem Eigentor aus dem Gewühl heraus nach einer Ecke (15.). Die Gäste waren zwar jetzt spielbestimmend, schwächten sich jedoch selbst durch kapitale Fehler. Beim 2:1 (22.) verließ Keeper Mark Ibrahim unentschlossen seinen Kasten und wurde aus 25 Metern von Aljoscha Kuntze überlupft. Dann ließ sich die Deckung übertölpeln und Hoffmann hatte leichtes Spiel (37.).
Kurz nach dem Seitenwechsel machte Hoffmann alles klar (48.). Wenig später sah auch noch Simon Tezel auf Seiten der Delmenhorster Gelb-Rot (56.) nach wiederholtem Foulspiel. Voigt bezeichnete die Partie als sehr hektisch, „nicht wirklich schön." Dem mochte sich Abdins Co-Trainer Edip Özcan anschließen, der dafür Schiri Krudop verantwortlich machte: „Viel zu nachsichtig" fand ihn Özcan. Die Schuld an der Niederlage hatte der Unparteiische nach Özcans Meinung aber keineswegs, dafür war die Abwehrleistung einfach zu schwach.