GVO geht optimistisch in die Rückrunde
Beim GVO Oldenburg steht in der Rückrunde Abstiegskampf pur auf dem Programm. Das macht alleine die Tabellensituation deutlich. Mit 13 Zählern belegt die Mannschaft von Trainer Thomas Absolon den vorletzten Tabellenplatz, holte gerade einmal drei Siege und vier Remis. Neun Niederlagen waren einfach zu viele, um mit einer annehmbaren Platzierung in die Rückrunde zu starten.
Vom Verlauf der Hinrunde ist Thomas Absolon daher natürlich gar nicht zufrieden, sucht die Auslöser für die zerfahrene Situation allerdings nicht nur bei sich alleine. „Wir haben die Saison in der 1.Kreisklasse super gespielt und sind eventuell alle zusammen mit zu viel Euphorie in die Kreisliga gestartet“, sagt Absolon. „Vielleicht in der Annahme, das wir schon eine mannschaftliche Stärke besitzen, die für Platz acht bis zehn reicht. Da nehme ich mich auch nicht von aus“.
Woran es dann aber lag, das es bislang nicht viel zu holen gab, sieht Absolon in mehreren Faktoren. „Wir hatten nach dem Aufstieg einen Umbruch in der Mannschaft, indem wir sie reichlich verjüngt haben.
Unsere Gegner haben uns oft bescheinigt, das wir sehr gut mitspielen, trotz Niederlage, aber das Lob alleine bringt eben keine drei Punkte mit sich. Aber das heißt auch, das wir so schlecht nicht sind. Natürlich ist mein Fazit nach der Hinrunde Ernüchternd und Enttäuschend, aber die Hinrunde ist vorüber und wir müssen jetzt nach vorne schauen. Die Kreisliga ist keine Liga, in der man mal so nebenher spaziert. Aber, es spielten Pech und teilweise auch Unvermögen eine große Rolle. Es kam irgendwie alles zusammen“.
Wie man jetzt aus der Misere heraus kommen will und welches Ziel man beim GVO verfolgt, fügt Absolon auch gleich mit an. „Ich hatte vor der Saison gehofft, das wir schon mit 21 oder 22 Punkten in die Winterpause gehen. Daraus ist leider nichts geworden, jetzt müssen wir halt sehen, das wir in der Rückrunde noch einmal alles aus uns heraus holen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, vor allem muss der Spaß am Fußball wieder gewonnen werden. Denn nur mit Freude am Fußball kann man auch Erfolge holen. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Die Spieler müssen sich in einer Mannschaft wohlfühlen um gute Leistungen abzurufen. Es sieht auch alles danach aus, das uns das wieder gelingen wird. Unser Ziel ist natürlich reinweg der Klassenerhalt, etwas anderes gibt es nicht. Es wird sicher schwer, aber eben nicht unmöglich“.
Einen Neuzugang gibt es dann auch noch zu vermelden. Vom TuS Pewsum II wechselt der 19 jährige Stürmer Kevin Wolthoff zum GVO Oldenburg. Interessant hierbei ist, das Wolthoff eine Zweit-Spielberechtigung besitzt. Bedeutet, er darf sowohl für den GVO Oldenburg als auch für den TuS Pewsum spielen. Das ist deshalb möglich, da Wolthoff in Oldenburg eine Ausbildung absolviert.
Zum Abschluss gibt es nun noch die Hinweis, das dass geplante Testspiel des GVO Oldenburg am Samstag gegen den VfL Stenum abgesagt wurde. Der Kunstrasenplatz ist unbespielbar.