Pokal: Eintracht III gelingt Revanche
Am vergangenen Wochenende fand das Viertelfinale im Krombacher-Pokal der KK2+KK3 statt, zumindest drei der vier Spiele. Hierbei gab es ein paar Interessante Ergebnisse. So glückte dem SV Eintracht III mit einem 2:1-Sieg über den TuS Eversten IV Revanche für die 2:5-Packung in der Liga.
Dabei fing das Spiel alles andere als positiv für die Gastgeber an. Bereits nach Rekord verdächtigen 15 Sekunden brachte Pascal Frers den TuS Eversten IV in Führung. In der 24.Minute glichen die Gastgeber dann allerdings durch Patrick Helmers zum 1:1 aus und in der 36.Minute sorgte Hakan Altuntas mit einem abgefälschten Kopfball für den Siegtreffer.
Hier der ausführliche Bericht von Thorsten Stickforth (SVE)
Am Sonntagmorgen ging es in das letzte Pflichtspiel 2011, welches wir unbedingt gewinnen wollten. Wir wollten unsere hohe Heimniederlage aus dem Ligaspiel im September wett machen und uns revanchieren. Mit dichtem Nebel und ein wenig Frost wurde das Spiel angepfiffen. Nach Rekordverdächtigen 15 Sekunden lagen wir wieder mal in Rückstand.
Die Gäste konnten sich die Pille ohne Gegenwehr zuschieben, schnell standen sie vor unserem Keeper Andreas Elter, der den ersten Schuss noch abwehren konnte ,doch den Abpraller nutzten Pascal Frers zur schnellen Führung.
Tiefschlaf beendet, jetzt gab es keine Geschenke mehr.
Wir kamen gut in das Spiel und in die Zweikämpfe. Torchancen wurden sich erspielt und wir kamen einige Male über unsere schnellen Flügelspieler Kevin Rabe und Patrick Helmers über Außen durch. Die gefährlichen Hereingaben konnten jedoch noch nicht genutzt werden.
Jetzt hatten wir etwas mehr Spielanteile. In der 24.Spielminute war es dann soweit. Patrick Helmers nutzte seine Schnelligkeit und überlief seinen Gegenspieler über die rechte Seite. Er zog in den Sechzehner und vollendete trocken seinen Schuss unten links mit seinem ersten Saisontreffer zum 1:1 Ausgleich.
Jetzt bauten wir Druck auf den TuS auf. Kevin Rabe holte durch sein starkes Nachsetzten in der 36.Minute eine Ecke heraus. Jannes Thelen trat den Eckball auf unseren Torjäger Hakan Altuntas, der köpfte den Eckball Richtung Tor, wo ein Gästespieler den Ball vom Kopf ins eigene Tor bugsierte. Verdiente 2:1-Führung nach einer guten halben Stunde. Eversten wollte jetzt vor der Pause den Rückstand wett machen und setzte sich in unserer Hälfte fest. Die Angriffe konnte aber unsere Abwehr bis zur Pause abwehren.
In der zweiten Hälfte wurde es ein kampfbetontes Spiel, gleich fünf Gelbe Karten haben wir gesammelt. Das Spiel plätscherte erst anfangs so dahin, bis Kevin Rabe in der 53.Minute durch einen wuchtigen Pfostenschuss alle wieder weckte. Eversten wurde etwas offensiver und kam ein paar Mal gefährlich vor unser Tor. Das schaffte uns auch Räume und jede Menge Einschussmöglichkeiten. Alleine der eingewechselte Marcel Monden nutzte zwei hundertprozentige nicht. Beim ersten scheiterte er am Keeper, beim Zweiten versprang beim Abschluss der Ball.
Alle guten Chancen aufzuzählen würde den Bericht sprengen. In der hektischen Schlussphase wurden wir fast durch unsere Nachlässigkeit bei den Torchancen bestraft. Ein Stürmer der Gäste stand plötzlich alleine vor unserem Keeper, den Schuss konnte jedoch Andreas Elter durch seine schnelle Reaktion zur Ecke klären.
Schluss...Aus...Ende !!!
Nach einem tollen Pokalfight zogen wir verdient ins Halbfinale ein. Jetzt geht es in die wohlverdiente Winterpause“.
Bereits am Freitagabend unterlag der GVO Oldenburg IV mit 0:2 dem Klassenhöheren 1.FC Ohmstede V mit 0:2, bot aber lange Zeit richtig Paroli. So fielen die Siegtreffer der Gäste auch erst in der 70.Minute durch Thomas Krämer und in der 80.Minute durch Kai Limpinsel. „Wir waren schon die bessere Mannschaft“, sagte GVO Trainer Markus Rohe.
„Leider haben uns am Ende aber die Kräfte verlassen, aufgrund unserer Spielweise. Wir haben uns allerdings nicht belohnt und einfach zu viele Chancen ungenutzt gelassen. Aber, wenn wir in der Rückrunde so weiter spielen, wie gegen Ohmstede, dann ist mir um die Zukunft nicht Bange“.
Im dritten Spiel hatte Tura 76 III mit 2:5 das Nachsehen gegen den Türkischen SV II. Besser gesagt, gegen Cenk Gök, der gleich vier der fünf TSV Tore erzielte. Für den fünften Treffer sorgte Ugur Özdemir. Nach einem 0:3-Rückstand verkürzten Klaus Schürmann und Lars Krämer zwar noch 2:3, doch am Ende sollte es nicht reichen.
„Chancen gab es hüben wie drüben“, sagt Tura Trainer Michael Bunjes. Nur haben die Gäste ihre eben effektiver genutzt. Der Sieg geht schon in Ordnung“.
Am kommenden Samstag trifft dann noch der SV Neuenwege II auf den SV Eintracht II.