Für Huntlosen war der Dreier eminent wichtig, da die Konkurrenz am Freitag ebenfalls siegreich war. Wegbereiter war diesmal Dennis Jielg, der mit zwei schönen Toren zum richtigen Zeitpunkt die Weichen stellte. Bereits in der neunten Minute jagte er einen Freistoß durch die sich auflösende Dünsener Mauer zum 1:0 ins Netz, wobei der Ball noch abgefälscht wurde. Nach Kenan Krzewinas neuntem Saisontor zum 2:0 (18.) vergab Huntlosen zunächst eine höhere Führung, bis Bastian Kanli Dünsens beste Phase mit dem 2:1 (43.) belohnte.
Nach dem Seitenwechsel stellte Jielg erneut seine herausragende Schusstechnik unter Beweis. Er umspielte den Torwart, geriet dabei aber aus dem Sechzehner heraus. Trotzdem zirkelte er die Kugel fast von der Torauslinie noch zwischen die Pfosten (55.). Damit war Dünsens Gegenwehr erloschen, Huntlosen konnte sich austoben und zum 4:1 durch Joshua Feldmann erhöhen. Wanja Hiemann gelang in der 84. Minute der Schlusspunkt. Die beiden letzten Torschützen brachten anschließend das Kunststück fertig, nach schönem Zusammenspiel in Person von Feldmann aus drei Metern statt ins leere Tor an den Pfosten zu schießen. Trainer Reiner Woitzyk empfahl einen Besuch beim Optiker, war ansonsten aber sehr zufrieden. Für Dünsen ist die Niederlage kein Beinbruch, viel wichtiger sind die anstehenden Spiele gegen Jahn II und Eintracht.
FC Huntlosen:Stefan Brandes, Joshua Feldmann, Dennis Jielg, Finn Eilks, Dennis Petko, Martin Müller, Jan Schindler, Mirco Wiemken, Kenan Krzewina, Wanja Hiemann, Andreas Logemann, Lyroy Schallock, Timo Schindler
SC Dünsen:Nils Jonasson, Dennis Schadwinkel, Dominik Mester, Marius Kräkel, Mike Schumacher, Steffen Koss, Philipp Karthäuser, Alexander Krogmann, David Zwilling, Tim Schumacher, Bastian Kanli