In Petersfehn steht viel Arbeit an
Oben mitspielen, das war das Ziel, welches der TuS Petersfehn vor der Saison ausgegeben hat. Aus den beiden letzten Jahren sollte man gelernt haben, denn unkonstante Leistungen prägten in den beiden letzten Jahren das Bild beim TuS Petersfehn. Doch anscheinend wurden die guten Vorsätze noch immer umgesetzt, denn auch aktuell zieht sich eine Tatsache wie ein roter Faden durch die Saison, unkonstante Leistungen.
So gab es in den ersten acht Spielen nur ganze zwei Siege und drei Unentschieden zu verbuchen. Niederlagen gegen Metjendorf zum Auftakt (1:2), gegen den FC Rastede II (2:4) und den TSV Klein Scharrel (2:3) waren sicherlich vermeidbar, einziges Ausrufezeichen war aber auch das 2:2 gegen den TuS Ofen. Das es auch anders geht, zeigten dann aber die Siege in Elmendorf/Gristede (3:2) und gegen den TuS Lehmden (4:1), doch waren das letztlich auch nur Momentaufnahmen.
„Auf jeden Fall haben diese Ergebnisse gezeigt, zu was unsere Mannschaft fähig ist“, sagt TuS Trainer Samir Ramadan. Das man anschließend in Scheps mit 0:2 unterlag ist gar nicht schlimm. Viel ärgerlicher waren indes die drei Niederlagen, mit denen man in die Winterpause ging.
„Vor allem das 1:9 in Ofen war schon sehr bitter“, sagt Ramadan und bringt die Hinrunde auf einen kurzen Nenner. „Wenn man keine Konstanz in die Mannschaft bekommt, darf man sich nicht wundern, wenn es letzten Endes nur um die goldene Ananas im Niemandsland der Tabelle geht. Nach sechs Minuten haben wir gegen Halsbek geführt und alle dachten, das wird ein Selbstläufer. Am Ende haben wir mit 2:5 verloren und das auch nicht unverdient“.
Derzeit steht der TuS Petersfehn auf dem achten Tabellenplatz, zehn Punkte beträgt der Abstand auf Platz drei und noch stehen zehn Spiele auf dem Programm. Worum es in der Rückrunde geht, macht Samir Ramadan auch klar, setzt dabei allerdings gleich auf mehrere Faktoren.
„Vorrangig geht es erst einmal darum, so schnell wie möglich die nötigen Punkte zu sammeln, um nicht noch in die Abstiegsränge zu geraten. Selbstverständlich geht es dabei auch darum, uns taktisch und spielerisch zu verbessern, aber eines ist noch wichtiger. Wir müssen wieder verinnerlichen, das wir ein Hobby betreiben. Ein Hobby macht Spaß und dieser Spaß muss wieder in jedem Spieler einfließen, denn nur wer Spaß an dem hat, was er tut, kann auch erfolgreich sein. Erfolg folgt immer dem Spaß, natürlich aber auch harter Arbeit“.
Personell hat sich beim TuS Petersfehn nicht viel getan. Einzig Norman Stein ist nach seinem Auslandsaufenthalt in der Hinrunde wieder voll mit dabei.
Bislang stehen folgende drei Testspiele auf dem Vorbereitungsplan.
Freitag, 10.Februar 12 / TuS Wahnbek – TuS Petersfehn
Sonntag, 04.März 12 / TuS Wahnbek II – TuS Petersfehn
Noch ohne Datum ist ein drittes Testspiel gegen die eigene zweite Mannschaft.