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20.12.2015, 18:12 Uhr

12:0 - Gonschorek-Festspiele in Berne

12:0 - Gonschorek-Festspiele in Berne - snoa.de
Sebastian Gonschorek (li.) ballte schon nach seinem ersten von sechs Treffern die Siegesfaust | © snoa.de

Was für ein Jahresabschluss! Die SVG Berne deklassiert RW Hürriyet im letzten Spiel 2015 mit 12:0 (3:0). Überragender Akteur im Team von Michael Müller war Sebastian Gonschorek, der ein halbes Dutzend Mal getroffen hatte und damit Rupprecht-Gala vom Samstag noch toppte.

Der ASV-Torjäger, der in der Winterpause zum Oberligisten VfL Oldenburg wechselt, schaffte beim 7:2-Sieg gegen Baris am Samstag einen lupenreinen Hattrick binnen 9 Minuten, Gonschorek brauchte 24 Stunden später nur 7 Minuten!

Ein derartiges Debakel war so nicht abzusehen. Immerhin hatten die Delmenhorster gerade erst mit Mete Döner ihren neuen Trainer vorgestellt, sich verdammt viel vorgenommen und waren auch gut im Spiel. Allerdings wirkte Berne siegeswilliger und hatte mehr Zug zum Tor als der Gast. Die Führung in der 23. Minute zeichnete sich ab.

Stefan Keil eröffnete das Schützenfest mit einem Traumtor, als er den Ball aus rund 15 Metern in die Maschen des Gegners hämmerte. Dann begannen die Gonschorek-Festspiele. Doppelpack vor der Pause, per Fuß und Flugkopfball – aufgelegt von Nico Kruck, der mustergültig zurücklegte als er von Gonschorek geschickt wurde und nach Flanke Stefan Keil.

Im zweiten Durchgang langte zunächst der für Schneider eingewechselte Dennis Conze-Wichmann (50.) hin, dann wieder Gonschorek.  Der Doppelschlag in der 70. und 71. Spielminute, Daniel Anders traf per Elfer und Conze-Wichmann direkt nach zum 7:0, war der Genickbruch für Hürriyet.  Conze-Wichmann legt seinen dritten Treffer nach, Daniel Anders trifft vom Punkt und zum Abschluss krönt Sebastian Gonschorek  seine starke Vorstellung mit einem lupenreinen Hattrick (85./90./92.) - Hammer!

Die SVG Berne klettert mit nun 19 Punkten auf Platz 9 und hatte satte acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenkeller. Während deer Aufsteiger damit beruhigt in die Winterpause gehen kann, wird  RWH-Trainer Mete Döner seinen Alptraum-Einstand aufarbeiten und auf ein Wunder hoffen.

Autor: Redaktion
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