Fazit und Ausblick des SV Friedrichsfehn
Der Trainer des Herbstmeisters vom SV Friedrichsfehn, Oliver Schütte, zieht als erster ein Fazit des bisherigen Verlaufs der Saison und wagt einen Ausblick in die Rückrunde.
Frage: Wie lautet das Fazit der bisherigen Saison?
O. Schütte: „Wir sind mit der Hinrunde natürlich sehr zufrieden und wollen versuchen, getreu dem Motto von Norbert Dickel, „die Herbstmeisterschaft mit in die Sommerpause zu nehmen!". Es wäre vermessen zu sagen „Wir wollen unter die Top 3“. Das Westerloy-Spiel war für uns so etwas wie der Knackpunkt. Ab dem Zeitpunkt haben wir gemerkt, dass wir auch mit den ganz Großen der Liga mithalten können.
Die Siege gegen Galgenmoor und bei der SG GVO/VfL haben dann gezeigt, dass der Westerloy-Erfolg kein Zufallsprodukt war und wir momentan nicht unverdient dort oben stehen.
Frage: Was zeichnet den Herbstmeister in dieser Saison aus?
O. Schütte: Hauptgrund für das bisher gute Abschneiden ist ein guter ausgeglichener Kader, der ehrgeizig ist und im vierten Bezirksligajahr über die nötige Erfahrung verfügt auch in Spielen, wo nicht alles nach Wunsch läuft, einen klaren Kopf zu bewahren. Wir haben auch in den vorherigen Spielzeiten ab und zu oben mal rangeschnuppert, doch dann warfen uns Ausfälle immer wieder zurück. In dieser Spielzeit wurden wir davon bisher verschont, was auch hoffentlich so bleibt.
Die Neuzugänge haben sich allesamt super integriert und auch die „alten Hasen“ investieren trotz arbeitstechnischer Belastung viel, um uns weiterzuhelfen.
Frage: Gab es einen Tiefpunkt im bisherigen Saisonverlauf?
O. Schütte: Wenn es einen Tiefpunkt in der Hinrunde gab, dann vielleicht das Pokal-Aus in Galgenmoor. Dort haben wir uns eindeutig mehr ausgerechnet. Andererseits war die Niederlage auch ein Warnschuss zur rechten Zeit. Die Mädels haben kapiert das gegen solche Mannschaften mit so einem Niveau jeder Fehler bestraft wird.
Vielleicht sind wir dadurch im Ligaspiel zwei Wochen später mit einer anderen Einstellung zu Werke gegangen, die uns letztendlich auch ein 3:0-Erfolg bescherte.
Frage: Gibt es Veränderungen im Kader?
O. Schütte: Als „halber Neuzugang“ kommt Urte Harbers zur Rückrunde ins Team. Urte verletzte sich im 1.Saisonspiel in Ippener und verpasste somit fast die komplette Hinrunde. Sie hat sich in den letzten Monaten aber gut zurückgekämpft und wir freuen uns auf ihr Comeback.
Ansonsten bleibt der Kader soweit zusammen. Wir haben bei den Hallenturnieren schon einige B-Mädchen bei uns reinschnuppern lassen. Die letzten Jahre haben gezeigt dass dadurch der Sprung in den Seniorinnen-Bereich leichter fällt. Außerdem haben wir seit Jahren eine gute Nachwuchsarbeit, die immer wieder hoffnungsvolle Talente hervorbringt.
Frage: Wie wird die weitere Saison verlaufen?
O. Schütte: Als ärgster Verfolger und Konkurrenten um den Titel sehen wir ganz klar den TuS aus Westerloy. Aber auch BW Galgenmoor und die SG VfL/GVO verfügen um genügend Potential, um oben einzugreifen.
Was den Abstiegskampf angeht, so wünschen wir allen Teams viel Erfolg, weil keiner den Abstieg in die Kreisliga verdient hätte. Ab Tabellenplatz 7 beginnt die kritische Zone, diese Teams werden es unter sich ausmachen.
Bedanken möchte ich mich noch bei der Firma FIELMANN aus Oldenburg, die uns pünktlich zum Beginn der Rückrunde mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet hat.
Vielen Dank an Oliver Schütte für die Informationen.