In Oythe will man es nochmal wissen
Eine eher mäßige Hinrunde hat der VfL Oythe absolviert. Neun Siege und zwei Unentschieden stehen gleich sieben Niederlagen gegenüber, was letztlich nur zum siebten Tabellenplatz gelangt hat.
Zwölf Punkte beträgt der Abstand zum Tabellenführer SSV Jeddeloh und um vielleicht wirklich noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können, muss schon ein Sieg am Samstag eben gegen die Ammerländer her.
Aber nicht nur die Hinrunde war nicht zufriedenstellend, wie Fußball-Obmann Peter Zeglin zu berichten weiß.
„Mit dem Verlauf der Hinrunde können wir nicht zufrieden sein. Vor allem zum Schluss haben wir doch einige Punkte liegen gelassen, da fehlte uns die Konstanz, oder wir waren zum Teil auch zu unkonzentriert. Auch fehlte teilweise die Disziplin und die Ruhe im Spiel. Ganz bitter war jedoch die Pokal-Niederlage im Halbfinale in Hollage (0:1). Ob ein Halbfinale allerdings kurz vor Weihnachten bei übelsten Witterungsbedingungen angesetzt werden muss, ist sicherlich noch weiter zu besprechen, zumal das Finale erst nach dem Saisonende gespielt wird“.
Was das spielende Personal angeht, so hat es zwei Änderungen gegeben. Steffen Wilkens hat den VfL Oythe in Richtung Frisia Goldenstedt verlassen, dafür hat sich Rudolph Djossuo von Amasyaspor Lohne dem VfL angeschlossen.
Auch die Testspiele sind durchaus positiv verlaufen. Einem 2:1-Sieg gegen den Oberligisten BSV Rheden folgte ein 7:3-Erfolg bei der SG Diepholz.
Somit kann man die Rückrunde gestärkt in Angriff nehmen. „Wir wollen natürlich noch einmal angreifen“, sagt Peter Zeglin.
„Der SSV Jeddeloh dürfte bei den Neuzugängen und aufgrund des gesamten Kaders wohl der Top-Favorit auf die Meisterschaft sein. Bei dem, was aber derzeit in der Oberliga passiert, könnten vielleicht die Vizemeister eine Chance erhalten. Warum sollten wir also nicht versuchen, dort zu landen?“.
Mit dem SSV Jeddeloh, SV Bad Rothenfelde und dem VfL Oldenburg steht dem VfL jedenfalls ein richtig hartes Auftaktprogramm bevor.