Weiße Weste beschert Herbstmeisterschaft
Elf Spiele, elf Siege: Die A-Junioren-Fußballer des BV Cloppenburg haben in der Bezirksliga eine bärenstarke Hinrunde abgeliefert. Dementsprechend ist Cloppenburgs Trainer Andreas Meiler sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen seiner Mannschaft. Zudem haben seine Spieler nie ein Problem damit gehabt, vom ersten Spieltag an, die Favoritenbürde zu tragen. „Wir waren für alle der Meisterschaftskandidat Nummer eins. Das kann schon einmal im Vorfeld die Beine schwer machen. Aber die Jungs sind sehr gut damit umgegangen“, sagt Meiler.
Trotz der Stärke seines Kaders war die Herbstmeisterschaft dennoch kein Selbstgänger. Zumal im defensiven Bereich ein Spieler wie Tanju Alakus frühzeitig verletzungsbedingt ausfiel, so Meiler. Darüber hinaus haben seine Führungsspieler Tim Jost und Felix Jansen die zusätzliche Belastung durch das Training im Herrenbereich sehr gut verkraftet.
Sowieso haben, seiner Ansicht nach, Jost und Jansen eine sehr gute Entwicklung genommen. „Bei beiden Spielern merkt man, dass sie mittlerweile im Herrenbereich trainieren und dort auch schon zu Einsätzen gekommen sind“, sagt Meiler. Nicht nur aus diesem Grund zählen sie neben Matthias Abornik zu den Führungsspielern. „Sie bringen alles mit und legen eine gute Einstellung an den Tag“, sagt Meiler.
Am Anfang der Hinrunde feierte seine Mannschaft einen hohen Sieg nach dem anderen. Im weiteren Saisonverlauf rührten die Gegner aber immer mehr Beton an. „Die Teams haben sich hinten reingestellt. Da wurde so manches Spiel zu einer zähen Angelegenheit“, sagt Meiler. Allerdings ließen sich der BVC von Defensivtaktiken der Gegner nicht verrückt machen. Dabei spielte auch die konditionelle Verfassung seiner Mannschaft eine große Rolle. „Dank unserer Fitness konnten wir auch gegen Spielende immer wieder Druck aufbauen“, sagt Meiler.
Trotz 33 Punkten aus elf Spielen, sieht er die Rückrunde nicht als Selbstläufer an. Er warnt seine Spieler davor, nachlässig zu werden. „Wer glaubt, nur noch mit halber Kraft spielen zu können, der sieht sich getäuscht. Die Konkurrenz schläft nicht“, sagt Meiler. Zwar habe der ärgste Verfolger SG Essen/Bevern bereits fünf Punkte Rückstand auf sein Team, doch das hat für Meiler keinerlei Bedeutung. „Essen/Bevern wird noch einmal alles in die Waagschale werfen“, sagt er. Vor dem Tabellenzweiten hat er großen Respekt. „Das ist eine starke Mannschaft, die einen guten Ball spielt“, sagt Meiler.
Doch auch seine Spieler haben im ersten Halbjahr einen gepflegten Ball gespielt. Vor allem im Bezirkspokal habe seine Elf in den Spielen gegen die JSG Wallenhorst (0:5) und daheim gegen den TV Jahn Delmenhorst (2:1) sehr gute Auftritte hingelegt. „Das waren aus meiner Sicht unsere beiden besten Spiele in dieser Saison bisher“, sagt Meiler.